Studenten - Wohnungen Rosengarten Zürich

Oft gilt es die Architektur hinsichtlich des Unterfangens einer Kombinatorik der Programme und der Bedingungen zu betrachten, in der die geometrischen Figuren ihre Hypothesen bilden. Das Grundlegende der vorliegenden Arbeit – ein Pattern aus aneinander gereihten vieleckigen T-Figuren - koordiniert einen linearen Wohnungstypus aus einer Vielzahl additiver Studentenzimmer mit dem Kollektivraum an den entgegengesetzten beiden Enden. Die Drehscheiben mit den gemeinschaftlichen Funktionen Kochen, Essen und Wohnen besetzen die privilegierten Gebäudeecken mit den Mehrfachorientierungen und Terrassen. In ihrer ausgereizten, teilweisen doppelgeschossigen Kombinatorik, sind sie nicht nur Großwohnungen, sondern Teile neuer - oder vielleicht auch nur neu entdeckter - Kollektivität. Doch die Leistungsfähigkeit eines solchen geometrischen Modells gegenüber einem komplexen Programm misst sich nach den Deformationsmöglichkeiten, die es gestatten, den Anwendungsbereich dieses Modells zugunsten des Programms zu erweitern und sich nicht der dem platonischen Köper entspringenden Regeln unterwerfen zu müssen. So ist beispielsweise die Ausdrehung der T-Figur dahingehend manipuliert, die enge Frontalität zu mindern und zugleich die Vertikalbewegungen im Innern zu bewerkstelligen.

ORT: Zürich

WETTBEWERB: 2014

BAUHERR: Amt für Hochbauten, Stadt Zürich

MEILI, PETER ARCHITEKTEN: Marcel Meili, Markus Peter

Patrick Rinderknecht, Elitsa Lacaze, Aiden O’Shea

LANDSCHAFTSARCHITEKT: Vogt Landschaftsarchitekten, Zürich

BAUMANAGEMENT: HSSP GmbH, Zürich

BAUPHYSIK UND LÄRMSCHUTZ:
Mühlebach Akustik + Bauphysik, Wiesendangen