Helvetia Girtannerswiese St.Gallen

Mit dem Hauptsitz der Helvetia Versicherungen, den Bauten der Universität St. Gallen und dem östlich angrenzenden Villenquartier ist der Girtannersberg sowohl Teil der öffentlichen Repräsentation als auch bevorzugtes Wohnquartier. Die beabsichtigte Entwicklung der Parzelle C2735 mit einer Mischnutzung und einer spätestmöglichen Anpassung der Nutzungsanteile verhindert jedoch eine Weiterführung der Bebauungsordnung „zeitgemässer Stadthäuser inmitten einer Gartenlandschaft“. Vielmehr führt das Projekt „amber“ mit zwei raumgreifend in die offene Landschaft des Girtannersberg gesetzten, freistehenden Gebäuden die vorhandene Massstäblichkeit der öffentlichen Bauten weiter. Das Projekt folgt in seiner Geometrie dem kartesianischen Prinzip der Hauptgebäude der Helvetia und setzt Rhythmus und Staffelung der Baukörper fort. Damit vermitteln die beiden Baukörper in ihrer Massstäblichkeit von Kopf- und Längsbau zwischen den unterschiedlichen Nachbarn. Das Konzept des bestehenden Gartens wird ebenfalls weitergeführt hin zu einer offenen parkartigen Landschaft.

Eine gemeinsame Fassadengrammatik von Büro- und Wohnbau aus horizontalen und vertikalen Elementen lässt die Gestalt eines Knotens entstehen, welcher die beiden Bauten trotz unterschiedlicher Geschosshöhen zusammenhält. Nicht nur im Volumen, sondern auch über das Konzept der Fassaden entsteht ein Dialog zum Hauptgebäude der Helvetia.

ORT: St. Gallen

STUDIENAUFTRAG: 2017

BAUHERR: Helvetia Versicherungsgesellschaft AG, St. Gallen

 

MEILI, PETER & PARTNER ARCHITEKTEN: 

Markus Peter, Patrick Rinderknecht, Alice Hucker

Leonie Amsler, Raphael Jans, Andreas Haupolter

LANDSCHAFTSARCHITEKTEN: Müller, Illien Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich

BAUPHYSIK UND NACHHALTIGKEIT: Gartenmann Engineering AG, Luzern

VISUALISIERUNG: Besa Zajmi, Zürich

Schwarzplan St. Gallen

Situationsplan

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Regelgeschoss

Wohnungen

Fassadenschnitt

Längsschnitt

Ansicht Nordost

Ansicht Südost